Heimatverein Anholt
 

Anholter Geschichten

Auf diesen Seiten schildern wir Geschichten rund um Anholt. Erlebnisse während der Kindheit, Ereignisse an die wir uns gerne erinnern!


Weißt du noch, damals.....


  1. Wenn abends die große Glocke am Kirchberg erklang....
  2. Kinderschützenfest in Anholt
  3. Schulzeit in der katholischen Volksschule in Anholt

 











1. Wenn abends um 18.00 Uhr die Glocke erklang...

da durften wir Kinder noch Stunden allein und ohne elterliche Aufsicht draußen spielen.

Die gesamte Stadt, das Gebiet um die Wasserburg, der Wall, die Schneidkuhle, Stadtbruch – wir waren überall zu finden. Auf dem Wall spielten wir Cowboy und Indianer, erkletterten jeden Baum, gleich welche Höhe er hatte, bauten harmlose „Fällekes“ wo hinein die „Anderen“ treten sollten. Auf der Schneidkuhle spielten wir Fußball oder „Köppen“, die Mädchen oftmals „Hinkeln“ oder Gummitwist.
Im Stadtgraben, bis auf dessen Grund wir damals schauen konnten, fingen wir Stichlinge und Kaulquappen mit Einmachgläsern, die wir unserer Mutter stibitzt hatten.
A B E R wenn abends um 18:00 Uhr die Kirchenglocke auf dem Wall läutete, hatte alles Schöne ein Ende. Das Glockenläuten sagte uns unmissverständlich: Jetzt musst du nach Hause!
Zu Hause warteten die Eltern mit dem Abendbrot. Und es ging gar nicht, dass man fürs ZuSpätKommen die Ausrede benutzte, die Glocke nicht gehört zu haben.
Das wussten unsere Eltern, denn die waren selber einmal Kind und wussten was die Glocke geschlagen hatte.

 

  


2. Kinderschützenfest in Anholt

















Ideen hatten sie früher, unsere Eltern. Das stellten sie unter Beweis, als sie gemeinsam mit dem Kindergarten und dem Anholter Tambourcorps das Kinderschützenfest für die Kinder des Entlassjahrgangs ins Leben riefen.

Ehrlich gesagt hatten wir auch keine Lust mehr auf malen, basteln, kleben!

Wir waren nun groß, auf uns warteten andere Aufgaben!

Hat man uns damals ja auch bestätigt:

„Oh, du bist aber groß geworden. Kommst ja auch dieses Jahr in die „große“ Schule! Freust du dich schon?“

Nun, das mit dem Freuen war so eine Sache. 

Auch unser König wurde per „Königsschuss“ ermittelt.

Mit einem Ball warfen die Jungen den im Baum befestigten Pappvogel ab. 

Je nach Aufregung und Treffsicherheit zog sich das schon mal einige Zeit hin.

War der Vogel endlich gefallen, erwählte der König seine Königin aus den Reihen der geduldig wartenden Mädchen.

Alle übrigen Jungen und Mädchen bildeten den Thron. 

 















Am Tag des Kinderschützenfestes war halb Anholt auf den Beinen. 

Festlich gekleidet und gut gelaunt stand das Königspaar mit seinem Thron vor dem Rathaus. 

Hier sorgte der obligatorische Zylinder  für den nötigen Größenausgleich und das Bild war perfekt.

Schwester Lisiana und ihre Helferinnen trugen für einen reibungslosen Ablauf bei und wir hatten das Gefühl, dass unser Schützenfest einfach grandioser war als das der Großen.

 Für das Kinderschützenfest wurden wir festlich „aufgehübscht“. 

Die „Sonntagsen Sachen“ , weiße von Mutter noch gebleichte Kniestrümpfe und die guten auf Hochglanz polierten Schuhe an, nahm man vor dem Rathaus die Parade ab. Die perfekten  Bügelfalten gaben der Königs-Hose den nötigen Kniff und zahlreiche Petticoats ließen das Ballkleid der Königin schön ausladend fallen.  














Auf die Parade folgte der Umzug durch die Stadt. 

Wir standen den Erwachsenen in Nichts nach, und falls wir nicht weiter wussten war Fräulein Linders war zur Stelle.

Viele Geschwister ließen es sich nicht nehmen, Bruder oder Schwester den Weg über zu begleiten und so gehörten sie in einem gewissen Sinne, ebenfalls dazu. So war das eben in Anholt.

Die große Feier fand bei Venderbosch in Vehlingen statt und damit auch alle Kinder den Weg dorthin schafften, wurden sie teilweise mit Pferd und Wagen in den festlichen Umzug mit eingereiht. Damals verlief der Weg noch die alte Straße entlang der Runden Bank.
















Im Vordergrund der Polizeibeamte Schnieder, dahinter links sieht man den jungen Rudi Riverein, der später ein langjähriges Mitglied des Grenzland Tambourcorps war, dahinter seinen Vater. Die lange Schlange der Beteiligten zeigt die Wichtigkeit des Ereignisses an.

Fräulein Irmgard Linders beaufsichtigte den Festzug, mit dem Ablauf des Geschehens bestens vertraut.
















3. Schulzeit in der katholischen Volksschule in Anholt















Großartig vorbereitet wurden wir auf die Schule nicht, wer schon etwas lesen, schreiben oder rechnen konnte hatte sich das aus eigenem Willen zu Hause angeeignet.

Vater kaufte den Schultornister – es sei denn, wir übernahmen den Tornister von einem älteren Geschwisterkind, was durchaus üblich war.
Die Entscheidung welche Farbe, Marke, welches Motiv mussten wir nicht treffen! 

Es gab Leder, einfarbig, ein Fach; zum Verschließen entweder mit zwei Schnallen oder mit einem modernen Klickverschluss, zwei Trageriemen, um den Tornister zu schultern. 



Mutter war für den Inhalt verantwortlich: die Schiefertafel mit dem Putzlappen, dem Schwämmchen und dem Griffel. 

Das Lesebuch, das Rechenbuch und natürlich das Pausenbrot, eingewickelt in Butterbrotpapier. 

Am Tag der Einschulung wurden wir zu Hause von Mutter aufgehübscht, bekamen letzte Benimm-Hinweise und – was für uns natürlich das Wichtigste war – die Schultüte!
Nicht selbst gebastelt, aber dafür selbst gefüllt von Mutter mit Süßigkeiten.


Wir saßen auf den alten Bänken die fest mit den Pulten, die noch das Tintenfass in der oberen Leiste hatten, verbunden waren. Da war nix mit Stühle wackeln…

Wir lernten schreiben, Schönschreiben, um genau zu sein.
Buchstaben, einer schöner wie der andere, reihenweise, seitenweise… hefteweise. 

Wir haben gerechnet:
1 + 1 = 2     1 und 1 sind 2,
5 – 2 = 3      5 weniger 2 sind 3,
3 x 3 = 9      3 mal 3 sind 9,
10 : 5 = 2   10 geteilt durch 5 sind 2. 

Unterrichtet wurden wir ebenfalls in Heimatkunde, Musik, Handarbeiten oder Werken, „Turnen“ - Sport und Religion.

 Heimatkunde war in Ordnung, schließlich kannte man all die alten Geschichten von Opa und Oma.

Schloß (eigentlich ja Wasserburg), Schlossgarten, Wall und Stadt waren uns so vertraut wie unsere Westentasche.
Man war halt Anholter mit Leib und Seele!

Musik bedeutete Singen, Noten lernen, Geigenspiel von Herrn Schwitalla.
Als Herr Maillard an unsere Schule kam, lehrte er uns wie man Blockflöte spielte und wenn er uns belohnen wollte, holte er sein Banjo hervor und spielte für uns, eine gern gesehene Abwechslung im Schulalltag. 



Laut Lehrplan der 60iger Jahren wurden die Mädchen in Handarbeit und die Jungen in Werken unterrichtet.
„Pottlappen“ häkeln, also Topflappen, war angesagt.

Den Spaß holte man sich dabei durch die unterschiedliche Farbgestaltung, weiß, rot, grün, gelb und blau standen zur Auswahl. 

Häkelnadel Stärke Nr. 3 war Standart, ebenso wie die verkrampften Finger. 

Auslassen einer Masche veränderte die Form des Lappens, man musste alles wieder bis zum Fehler aufribbeln und neu häkeln. 

Zum Schluss wurde der „Pottlappen“ mit „Mausezähnchen“ verziert.


Wir nähten unterschiedliche Knöpfe an ein Trockentuch, stopften Vaters ausrangierte Socken und versuchten den Kreuzstich auf Schülerleinen.

Die Jungen werkelten mit Holz, bastelten Drachen, bauten kleine Boote… schnitzten, hobelten, sägten. 


Nach Beendigung der Pause mussten wir den kritischen Augen des Hausmeisters während der üblichen „Mattenkontrolle“ standhalten.  

Sicher wird sich daran jeder erinnern.

Disziplin und Erziehung wurden zu jener Zeit noch als vorrangige Aufgaben in der Schule angesehen. 

Wir standen auf, wenn die Lehrperson den Klassenraum betrat und wünschten laut gemeinsam „Guten Morgen“. 

Wir hatten still zu sitzen, dem Unterricht zu folgen und nicht mit dem Nachbarn zu schwätzen. 

Manch einer wird in seinem Zeugnis den Eintrag haben: „ ... stört und schwätz sehr viel!“


Auch wurde das Lineal nicht immer nur zum Ziehen gerader Linien benutzt und der Zeigestock wurde öfter zum „Knüppel aus dem Sack“.


Zum Glück ließ das nach und ist dann generell verboten worden.

Nachsitzen und Strafarbeiten gehörten ebenfalls zu den gängigen Erziehungsmethoden.


Wusste sich der Lehrer nicht zu helfen, bekam man das Nachsitzen aufgebrummt, wurde nach seinem regulären Schulschluss für zusätzliche Stunden in eine andere Klasse gesetzt. 

Hatte man Glück, musste man nur die Zeit absitzen. 

Meinte das Schicksal es nicht so gut mit einem, dann war noch zusätzliche Strafarbeit angesagt.
„Ich darf während des Unterrichts nicht schwätzen“ oder „Ich muss täglich meine Hausarbeiten machen“ musste dann 100 Mal geschrieben werden. 


Religion unterrichtete meistens der katholische Geistliche der Gemeinde. 

Er brachte uns die 10 Gebote und deren Auslegung näher, erzählte von Jesus und Maria, dass Jesus aus Wasser Wein machen konnte…

Turnen war wohl das Lieblingsfach vieler, wobei eine Turnhalle ja nicht vorhanden war.

Unser Sportunterricht fand auf der Schneidkuhle statt. 

Zum Aufwärmen liefen wir Runde um Runde um die Schneidkuhle, wurden anschließend in Mädchen und Jungen aufgeteilt.


Die Jungen spielten Fußball, die Mädchen Schlagball oder Korbball.

Nachdem man sich als Erstklässler eingelebt hatte, war man mit den sozialen Gepflogenheiten der Schule vertraut.


Die älteren Schüler hatten immer den Vorrang, unser Respekt war denen sicher.


Die älteren Mädchen flanierten Arm in Arm in den Pausen auf den Wegen der Schneidkuhle und auch hier kam man besser niemanden in die Quere. 


Ein altes Schülerpult, wohl aus den Anfängen des letzten Jahrhunderts und eine "Rechenhilfe" - die "Kugelrechenmaschine" ein Abakus.


Beides sind Ausstellungsstücke des Heimatvereins.

Alte Schieferplatten auf die man damals schrieb. Sie erfüllten ihren Nutzen - auch ohne Linien und Kästchen.

 

Hier sehen wir die Griffelmulden und das aufklappbare Tintenfass. 

Wie viele Kinder mögen an diesem Pult gesessen haben.... 






Kniestrümpfe und Lederhosen

                                        … der Frühling ist da!

Kindheit im Anholt der 60iger Jahre

In den 60iger Jahren waren die Jahreszeiten noch ausgeprägt vorhanden. Winter war  Schnee, Eis und Kälte; Sommer war Sonnenschein, warmes Wetter und das Familienleben fand größtenteils im eigenen Garten, Innenhof oder auf der Terrasse statt. Im Frühling stand die Arbeit im Garten und auf dem Land an. Im Herbst wurde geerntet, eingemacht, geschlachtet – man bereitete sich auf den langen Winter vor. 

 

Stichtag für das lang erwartete Wechseln von Winter auf Frühling/Sommerkleidung war für die meisten Familie das Osterfest, manches Mal sogar schon der Palmsonntag.

Mutter holte dann die Frühlings- und Sommergarderobe hervor, die Wintersachen wurden eingemottet. Oftmals war dafür ein extra Schrank auf dem Dachboden vorhanden, bestückt mit diesen kleinen roten, äußerst kräftig muffig riechenden Mottenkugeln.

Kein Wunder, dass sich da keine Motte heranwagte, den Geruch verliert man nicht aus seinem Gedächtnis.

 

Wie gesagt, der Wechsel auf leichtere Bekleidung war für Ostern angesagt. Kniestrümpfe und kurze Buxen waren nun die angesagten Kleidungsstücke, auch für Mädchen. Wer denn gar nicht anders wollte oder konnte, trug als Mädchen dann eben den leichten Rock oder das von Oma gestrickte Trägerkleid.

Praktischer weise war dieses gestrickte Trägerkleid durch die beiden Trägern höhenverstellbar und das Material Wolle eben dehnbar und somit geeignet, dich auf Jahre hinaus als Kleidungsstück zu begleiten.

 

Um dennoch vor Erkältungen und Blasenentzündungen geschützt zu sein, war mit dem Tragen der kurzen Hosen und der Röcke das Tragen der von Oma und Mutter selbstgestrickten Wollunterhosen Pflicht!

Und das Versprechen, sich immer in der Sonne und niiieeee im Schatten aufzuhalten. Eine Erinnerung, die ich mit meiner Freundin aus der Volksschulzeit teile.

 

Damit es nicht langweilig wirkte, gab es die dann in sämtlichen Farben, passend zu deiner Garderobe. Ein weißes Gummiband sorgte für den Sitz und auch hier galt, die Hose konnte dich deine ganze Kindheit über begleiten, je nach dem wie viel Spiel das Gummiband hatte. Konntest du die neue Wollhose zu Anfang  fast bis unter die Arme hochziehen (Hauptsache, du zogst sie überhaupt an), so saß sie am Ende nach Jahren des Tragens passend auf der Hüfte.

Und auch hier wurden mehrere Geschwister mit derselben Wollhose groß. Nachhaltigkeit wurde damals praktiziert, an die Bedürftigkeit des Krieges erinnerte man sich noch zu genau.

Gummistiefel waren ebenfalls unentbehrliches Schuhwerk wenn wir nachmittags ströpen gingen.

Gleich welches Wetter herrschte, ströpen ging immer. Gummistiefel waren notwendig, denn überall gab es Gräben und Tümpel.

Im Hochsommer kamen noch ein Paar Sandalen dazu, dann war es warm und meistens liefen wir – wir waren ja nicht unter Aufsicht – barfuss. Die Sandalen und Kniestrümpfe legten wir ab, stellten sie an einen sicheren Ort  und zogen sie erst wieder für den Heimweg an.

Turnschuhe – damals noch die blauen aus Stoffe mit den weißen Nähten und der dünnen Gummisohle, trugen wir, wie der Name es schon sagt, nur zum Turnen.

 

Kniestrümpfe gab es damals für Jungen und Mädchen extra, „Unisex“ war unbekannt.

Die Mädchen trugen eben die in den Farben weiß, rosa, rot, hellgelb, hellblau, mit Blümchen ,

gehäkelte mit Spitzenmuster usw. es sei denn, dunkel passte zum Rock.











Die weißen Kniestrümpfe waren aus reiner Baumwolle und wurden mit der Kochwäsche gewaschen, falls das Mädel doch versehentlich in eine Pfütze getreten war.

Das hatte zur Folge, dass gerade diese Kniestrümpfe sich beim Tragen fein in Falten um dein Fußgelenk kringelten.

Die Jungen trugen dunkle Farben, dunkelblau, grün, braun und derbe Muster.

Die kurzen Buxen waren damals meistens Lederhosen, schwarze mit grün abgesetzten Trägern und einem Brustriemen, mit Schnallen höhenverstellbar. Strapazierfähig ohne Ende – nicht kaputt zu bekommen. Gepflegt wurden sie mit einem Baumwolllappen und Lederfett.

Auch für Mädchen gab es eine Ausführung in dunkelrot und an den Trägern waren die Schnallen extra mit Herzchen verziert. 

Sonntags machte man sich besonders fein.

So gab es extra „Sonntagse Kleidung“ die wir eben nur an den Sonn- und Feiertagen anzogen.


 Kinder der Nachbarschaft Gendringer Straße 

 

 Am Sonntagmorgen besuchte die gesamte katholische Familie – nüchtern  ohne Frühstück – die 8:00 Uhr Messe in der St. Pankratius Pfarrkirche. Wer zur Kommunion gehen wollte, musste dies eben nüchtern tun.

Lies das Wetter es zu, kam man aus den Bauerschaften per Fahrrad. Anreise mit dem Auto war unnötiger Luxus.

 

 

 

In der Kirche gab es nun eine traditionelle Sitzordnung: rechts und links im Seitenschiff saßen ältere Leute, alleinstehende ältere Frauen, oder Nonnen aus dem Augustahospital, gehbehinderte Menschen, Kirchendiener die mit dem Klingelbeutel die Kollekte einholten.

Im Mittelschiff vorne links saßen in den ersten Reihen die Jungen, im Mittelschiff vorne rechts die Mädchen.

Dann folgten die erwachsenen Frauen. Nur alte und behinderte Männer saßen in den Bänken. Die Männer standen hinten hinter den Sitzbänken, vor den großen Glastüren die den Gebetsraum vom Foyer trennen.

Hinten gab es dann beidseitig noch die Kapellen, rechts die Marienkapelle, links die Taufkapelle.

 

Nach der heiligen Messe wechselten wir kurz ein paar Worte mit Familie, Freunden und Bekannten und gingen dann heim zum Frühstück.

Diejenigen, die um 10:00 Uhr die Messe besuchten, gingen als Familie zwar gemeinsam hin aber getrennt zurück. Die Männer und erwachsenen Jungen der Familie absolvierten den sonntäglichen Frühschoppen in einem der Gasthäuser und fanden  erst zum sonntäglichen Mittagessen nach Hause.

 

Zu hause durften wir  in unsere geliebten Alltagskleider schlüpfen,  im Garten im eigenen Hinkelpott mit der sandgefüllten Erdal-, Atrix - oder Niveadose hinkeln, im Sandkasten oder auf dem Rasen Fußball und Kopfball spielen und mit den Puppen und Puppenwagen unseren eigenen Sonntag zelebrieren.