Auf die Fiets und Fertig: LOS!


















Geimpft – Getestet – und Genesen

Radtour Heimatverein Anholt

Heute Morgen war es endlich soweit: der Heimatverein Anholt veranstaltete die erste Radtour seit Beginn der Corona Pandemie in 2020.
Geimpft, getestet und genesen, die 3 G's die zur Zeit unser Leben bestimmen wurden bei der Anmeldung angesprochen und fast alle Teilnehmer konnten mit GEIMPFT antworten!

15 Monate Verzicht auf die üblichen Kontakte und Veranstaltungen liegen hinter uns und so freuten sich alle, Veranstalter und Teilnehmer, auf die anstehende Radtour.
Dem tat auch die 13 im Datum keinen Abbruch, vielmehr wurde sie als Glücksbringer gesehen.
60 Teilnehmer fanden sich ein, die meisten von ihnen vollständig geimpft und guter Dinge.


Theo Gasseling hatte wieder einmal die passende Tour ausgearbeitet. Dieses Mal gab es unterwegs kein Frühstück.
Aber Theo hatte eine Rast organisiert und so war man zu Gast beim 1.FC Heelden.
Herzlichen Dank an den 1. FC Heelden!

Ilke Hakvoort, Sascha Faltin und Hedwig Schmelter richteten im Heimathaus die Kaffeetafel her.
Die Kuchenspenden wurden in verzehrfertige Stücke geschnitten und hinter der Glasplatte zum Buffet aufgestellt.

Dank an Hedwig Roes, Barbara Tenhaaf, Marianne Meyer, Cilly und Michaela Achterhoff und Hedwig Schmelter für die gespendeten Kuchen.

Um 14.30 Uhr kehrten die Radfahrer wieder zurück.
Im Heimathaus in Anholt erwartete sie eine liebevoll aufgestellte Kaffeetafel mit Kaffee, Kuchen und Brötchen.
Ilke Hakvoort sagt nochmals herzlichen Dank im Namen des Heimatvereins für die Kuchenspenden.

Unterstützung hatte sie durch mehrere Vorstandsmitglieder und von Hedwig Schmelter, eines unserer ältesten Mitglieder, die zwar nicht mehr mit dem Fahrrad an der Tour teilnimmt, es sich aber nicht nehmen lässt, bei den Vorbereitungen dabei zu sein! Lieben Dank, Hedwig.

Nachfolgend nun einige Fotos der Tour und von der Kaffeetafel. Christian Hakvoort hat das Geschehen festgehalten und der eine oder andere wird sich auf einem der Fotos wiederfinden.

Ebenfalls Danke an Michaela Achterhoff, die prompt auf unseren Hilferuf reagierte 😉 und uns als Fachfrau mit ihrem Wissen zur Seite stand.

Sollte jemand unerwähnt bleiben, dann ist es ohne Absicht geschehen!



Mit dem Blick auf unsere anderen, geplanten und anstehenden Veranstaltungen sagen wir:
  
Schön, dass ihr da ward und hoffentlich auf bald!
  
Der Vorstand des Heimatvereins Anholt

Bilderbogen Radtour Heimatverein Anholt, Sonntag 13. Juni 2021








Wir öffnen wieder unser Heimathaus!

 

Dienstag, 15. Juni 2021

 

Sie sind uns herzlich willkommen!

 


 


 






 

- Auf die Fiets, und fertig - LOS ! --

 

Endlich ist es wieder soweit:

 

Der Heimatverein Anholt lädt ein zur Fahrradtour am Sonntag, den 13. Juni 2021.

 

 

 

Start: 11.00 Uhr, REWE- Parkplatz an der Klever Strasse.

 

 

Gefahren wird eine schöne Strecke, ausgearbeitet von Theo Gasseling, die ungefähr 25km umfasst und ihr Ende, gegen 14.30 Uhr, am Heimathaus in Anholt findet.

 

 

Der wunderschön hergerichtete Innenhof lädt 

 

 

                                                              im Anschluss an die Fahrradtour

                                      zum Verweilen bei Kaffee und Kuchen (zu moderaten Preisen), ein.

 

Die gesamte Veranstaltung wird unter Einhaltung der gesetzlichen Hygiene - und Abstandsregeln durchgeführt werden.

 

 

Wir freuen uns darauf, nach langer Zeit wieder miteinander einen schönen Sonntag  verbringen zu können!

 

Auch Nicht-Mitglieder sind uns gerne willkommen!

 

 

 





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Pfingsten – Stiftungsfest des Grenzland-Tambourcorps Anholt

Das Grenzland Tambourcorps Anholt trägt sein Gründungsdatum im Namen: 1949 e.V.

Vier Jahre nach Kriegsende fand die Gründungsversammlung statt. Eine Handvoll Freunde wagte es, sah nach vorne und wollten die schrecklichen Erlebnisse des 2. Weltkriegs hinter sich lassen. Bedenkt man, dass jeder von ihnen an der Front gestanden hatte, mitten im Kriegsgeschehen - einige von ihnen waren damals gerade erst 16 Jahre alt geworden.


1949, Anholt war größtenteils wieder im Aufbau begriffen und manches zerbombte Haus wurde wieder errichtet, die Schäden des Krieges wurden beseitigt.

Musik und Theater hatten schon von jeher große Bedeutung in Anholt. So gab es vor dem Krieg unterschiedliche Musikgruppen, volkstümliche und klassische Musik wurde in Anholt auf Festen und Konzerten gespielt. Es gab die Zither Gruppe "Enzian" die im Saal Vennenmann oder Drecker auftrat. Karl Flüür und sein Akkordeon waren ebenfalls überall gerne gesehen und viele Musiker, die andere Instrumente spielten, schlossen sich gerne zusammen und im Hotel-Restaurant Huyink gab es Sonntags Tanztee.


Die Gründer des Grenzland Tambourcorps Anholt hatten nun im Sinn, mit ihren Spielleuten und ihrer Musik die großen Anholter Feste musikalisch zu begleiten - Marschmusik hatte durchaus eine Daseinsberechtigung ohne kriegerischen Hintergrund!

















Übungsleiter, die hier im Grenzgebiet als Zöllner tätig waren, brachten den Männern die „Flötentöne“ bei, lehrten sie, die Trommel zu spielen und die Fanfare zu blasen. Frau Johanna Drecker erlaubte, dass sie sich zum Üben in Dreckers Saal trafen.

Die Anholter Bürger standen hinter ihren Jungs und so wurde Pfingsten als Stiftungstag auserkoren und seither feiern die Spielleute ihr Stiftungsfest an Pfingsten.

Bei uns zu Hause war jedes Jahr zu Beginn des neuen Jahres emsige Betriebsamkeit für den Tambourcorps. Mein Vater nähte Schulterklappen auf, änderte Jacken auf eine passable Größe, verpaßte jedem Musiker die entsprechende Mütze. Im Lager hatte er einen entsprechenden Vorrat an Uniformmützen in sämtlichen Größen. Ich erinnere mich an ein Jahr, als die Spielleute mit Dreispitzen am Karnevalsumzug in Bocholt teilnahmen. All diese Hüte hat mein Vater einzeln hergestellt.

Unser Keller glich manches Mal einem Lager voll mit Musikinstrumenten. Große Landsknechttrommeln, kleine Trommeln, Flöten, Fanfaren…alle warteten auf ihre neuen Besitzer.

Klar, dass wir Kinder diese auch mal testen durften. Vater war stolz, dass wir jedem Instrument Töne entlocken konnten. 

Besondere Fürsorge im musikalischen Bereich ließen Lutz und Karl Vallée dem damals noch sehr jungen Georg ter Voert, dem Jungen aus der Nachbarschaft, zukommen.

Georg kommt aus einem recht musikalischen Elternhaus, sein Vater spielte sämtliche Tasteninstrumente, seine Mutter war ausgebildete Opernsängerin und übte ihren Beruf bis zu ihrer Heirat aus. 


Seine Musikbegeisterung ließ Georg mit dem Grenzland Tambourcorps groß werden. Schon als kleiner Junge zeigte er sein musikalisches Potential als er als Tambourmajor den erwachsenen Männern den Takt vorgab.

Inklusion wurde von den Spielleuten schon ausgeführt, ohne dass sie vorgegebenen wurde. Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört. Egal wie du aussiehst, welche Sprache du sprichst oder ob du eine Behinderung hast. Jeder kann mitmachen. 

Es sei denn, du warst weiblichen Geschlechts. Mädchen und Frauen wurden erst später willkommen geheißen, damit konnte "Mann" sich damals noch nicht anfreunden.

Aber Menschen mit Behinderung waren willkommen. Rudi Riverein war über Jahre hinweg Trommler im Verein an der Seite seines Vaters.

Das Stiftungsfest zu Pfingsten machte weit über die Grenze von sich reden und auch im Ruhrgebiet wußte man darum.

Dadurch, dass die Anholter an Wettstreiten befreundeter Spielmannszüge in Deutschland und den Niederlanden teilnahmen, lud man diese ebenfalls zu Pfingsten nach Anholt ein.

Hunderte Spielleute bevölkerten die Festwiese auf der Schneidkuhle und zum gegebenen Zeitpunkt marschierten alle Spielmannszüge mit Musik durch unsere Stadt.

Hunderte von Besuchern säumten die Straßen durch die der Umzug führte. Man traf sich auf dem Markt wo die einzelnen Vereine jeweils ein Musikstück vortrugen und zum Abschluss gemeinsam unter Leitung des Anholter Tambourmajors aufspielten.




























Am Abend des Samstags fand ein Tanzabend im Zelt statt. Dort wurde gefeiert bis weit in den nächsten Morgen und mancher der Spielleute machte direkt durch und kam ohne geschlafen zu haben zum Antreten am Sonntagmorgen. Das waren harte Tage für die Spielleute.

Viele Musiker*innen sind bereits in der dritten Generation der Familie Mitglied im Grenzland Tambourcorps Anholt. Eine gelebte Tradition die die/ den Einzelne*n mit Stolz zum Musizieren antreten lässt.

Leider kann auch in diesem Jahr wieder Kirmes noch Stiftungsfest stattfinden.

Die Anholter bedauern das sehr, hoffen aber auf 2022! 

Auch wenn Pfingsten nicht wie gewohnt stattfinden kann, so gibt es bestimmt Ideen, wie wir wieder alle gemeinsam Pfingstkirmes und Stiftungsfest begehen können.































 







Aktuelles Zeitfenster

 

Das Fenster im Heimathaus ist wieder neu gestaltet....


 



Hier geht´s zum Zeitfenster

 









 


„Autoselbstfahrer“ und gebrannte Mandeln

 

Pfingstkirmes im Städtchen

 

  Für viele Generationen Anholter Jugend war die Pfingstkirmes der Höhepunkt des Jahres.

„Halli Galli für 3 volle Tage“.

 

 

 

Während dieser Zeit war unser Lebensmittelpunkt die Kirmes auf der Schneidkuhle. 

Hier geht´s zur Pfingstkirmes

 





 


EinBlicke….

Vita Anholdensis - aus dem Lateinischen: das Leben Anholts

 Diese neue Seite behandelt geschichtliche Themen von Stadt und Herrschaft Anholt. Sie gibt EinBlick in die reichhaltige Geschichte und lädt zur Mitarbeit ein.

 Ulrich H. Kolks verfügt über umfangreiches Wissen, was er gerne jedem zur Verfügung stellt.

Erreichbar ist er unter folgender Mail-Adresse: ulrichkolks11@gmail.com Ulrich H. Kolks lebt und arbeitet in Berlin, besucht aber mehrmals im Jahr seine Familie in Anholt.

Sascha Faltin, Vorstandsmitglied und beim Anholter Heimatverein zuständig für das recht umfangreiche Archiv,  kennt nahezu jedes Dokument, Foto, Vertrag, Broschüre usw. das sich in unserem Archiv befindet. Ebenfalls erfasst und archiviert er den Bestand an Gemälden, Werkzeugen, usw.

Auch er weiß um die Geschichte von Stadt und Herrschaft Anholt.

Kontaktdaten:  sf-faltin@web.de

 Möchten Sie einen Termin, um sich bei uns umzusehen, Einblick in das umfangreiche Archiv zu gelangen, unter mail@anholt-heimatverein.de können Sie sich anmelden.

 Zur Zeit unterliegt jeder Besuch den geltenden Regeln, somit bevorzugen wir den Kontakt über mail.

 Möchten Sie mitarbeiten, oder / und uns Fotos, Texte, Bücher, Broschüren zur Verfügung stellen, schreiben Sie uns. 

Wir freuen uns darüber! 

Hier geht´s zu den EinBlicken...

 






 

Eine von  Sascha Faltin neu gestaltete und ergänzte Abschrift des Originals von Everhard Onstein, liegt als Broschüre im Heimathaus bereit. 

Sascha Faltin ist für das Archiv des Heimatvereins Anholt zuständig. Ständig pflegt er neue Texte, Dokumente, Postkarten, Karten, Fotos ein und ist somit der Ansprechpartner für viele Besucher.

Auf der Website Daten und Fakten kann hier nachgelesen werden.

Bitte hier weiterlesen....

 



Anholter Geschichten

 

Impfzentrum Volksschule Anholt

 

 



Heute stoße ich eure Erinnerung an, um die Gedanken an die allseits gefürchtete Impfkampagne zu unser Volksschulzeit ins Gedächtnis zu rufen. 😄 

Auch damals kämpften wir gegen Viren und waren letztendlich erfolgreich.

Der heitere Ton dieser Erzählung soll in keinem Fall über die Ernsthaftigkeit des Themas hinwegtäuschen. 



Bitte hier weiterlesen....

 






Kinderkommunion in Anholt

 






Wer erinnert sich nicht gerne an seine 1. Heilige Kommunion.

In Anholt wurde dieses Ereignis gebührend in den katholischen Familien gefeiert.

Die gesamte Familie nahm teil, wochenlange Vorbereitungen fanden statt.

Zu der Erzählung kommt ihr durch Anklicken des unteren Buttons.

Auf der Zielseite bitte nach unten scrollen, so gelangt ihr zur letzten Erzählung.


Bitte hier weiterlesen....
















1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland 2021

 


 

Meyer Cussel, Metzger in Anholt und Emanuel der Winter 

Bitte hier weiterlesen....

 











Schicksalstage im März 1945

Gedenken wir der Toten vom März 1945, die ihr Leben lassen mussten, als Anholt bombardiert wurde. 

Fast jede Anholter Familie war betroffen, entweder durch Tote 

oder Verletzte, oder ein zerbombtes Heim.


Hoffen wir, dass wir niemals solche Tage erleben müssen und uns dieses Grauen nur aus den Erzählungen unserer Eltern und Großeltern nahe gebracht wird.

Anholter Schicksalstage 1945







Spendenaktion erfolgreich abgeschlossen!  

Allen Spendern sagen wir 

recht herzlichen Dank für die finanzielle Unterstützung!

 



Neue Spendenaktion  auf betterplace

Ebenfalls erfolgreich abgeschlossen! Lieben Dank!


 

























 



 


 Die ersten Frühlingsboten zeigen sich .......

Bitte hier weiterlesen....

 




Schmuggeltocht 2021

grenzüberschreitende Radwanderung für die ganze Familie

Sonntag, 12. September 2021

Bitte hier weiterlesen....

 








 Die für März vorgesehene - und laut Satzung durchzuführende, 

jährliche Mitgliederversammlung, muss bis auf Weiters leider ausfallen. 

Erst wenn die gesetzlichen Bestimmungen es wieder erlauben, 

dürfen wir eine Mitgliederversammlung durchführen. 



 


 

Was macht ihr jetzt so, den ganzen Tag über?

 

 

Ein - und umräumen wird ja irgendwann langweilig!

 

 

Es sei denn, euch fallen alte Fotos, Briefe, Bildbände usw. dabei in die Hände!
Nicht wegwerfen! Denn ihr haltet ein Stück eurer eigenen Geschichte damit in den Händen.

 

 

Habt ihr schon einmal einen Gedanken an Familien - bzw. Ahnenforschung verwandt?

 

 

 

 

 

 

Bitte hier weiterlesen....

 







 


 

Seit 2009 hat der Heimatverein Anholt seinen Sitz in Anholt in der Hohen Straße, Hausnummer 10.

 

 

Lange Zeit betrieb dort die Familie Lange ihre Metzgerei und das dazu gehörigen Ladenlokal in dem die selbst hergestellten Fleisch und Wurstwaren zum Verkauf angeboten wurden. 

 

 

Der Blick durch das große Schaufenster fiel in den Verkaufsraum mit der großen Theke im Hintergrund.

 

 

 

 

Im Schaufenster selber bot Metzgermeister Lange seine haltbaren Wurstwaren an, in der Kühltheke lagerte Frischfleisch, verderbliche Wurstwaren und selbstgemachtes Sauerkraut.

 Auch heute erfüllt das alt gediente Schaufenster noch seinen ursprünglichen Zweck. 

BITTE WEITERLESEN

 

 

 










 










Ihnen Allen ein Frohes Neues Jahr 2021!

Hoffen wir, dass bald wieder Alltag für uns alle einkehren wird, wir uns wieder treffen können.

Auch wenn Vieles nicht mehr sein wird, wie es war - es wird neue Wege und Möglichkeiten geben, 

wieder ein gemeinschaftliches Miteinander zu leben!

Wir blicken zuversichtlich in 2021!

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

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Unser Spendenaufruf war erfolgreich, die gewünschte Summe ist finanziert!

Allen Spendern herzlichen Dank!

 



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