Kinderkommunion in Anholt






Wer erinnert sich nicht gerne an seine 1. Heilige Kommunion.

In Anholt wurde dieses Ereignis gebührend in den katholischen Familien gefeiert.

Die gesamte Familie nahm teil, wochenlange Vorbereitungen fanden statt.

Zu der Erzählung kommt ihr durch Anklicken des unteren Buttons.

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1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland 2021


Meyer Cussel, Metzger in Anholt und Emanuel der Winter 



Jüdisches Leben in der Stadt und Herrschaft Anholt


Im Zuge des Jubiläumsjahres " 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" , kann auch Anholt etwas dazu beitragen.

Seit dem  10. Jahrhundert wird von einzelnen Juden im Münsterland berichtet. Seit dem 12. Jahrhundert kommt es zur Bildung jüdischer Gemeinden in den Städten und Dörfern des Münsterlandes. Zahlreiche Synagogen und Friedhöfe zeugen von einem regen jüdischen Leben. Nach dem Emanzipationdedikt von 1815 (Anschluß an das Königreich Preußen) kam zu einem stetigen Zuzug von Juden in das Münsterland.

Zunächst möchte ich auf das Partikualrecht der Herrschaft Anholt von 1648 eingehen. Dort heisst es im 2 .Paragraphen : " In der Herrschaft Anholt findet unter Eheleuten eine allgemeine Gütergemeinschaft statt, welcher auch Beamte, Militär-Personen und Juden unterworfen sind."  Wann nun die ersten Juden in Anholt wohnten und lebten ist nicht bekannt.

1616 ist in einer Steuerliste der landesherrlichen Einkünfte der erste in Anholt registrierte Jude nachweisbar. 1641 wurde eine jüdische Ehe vollzogen. Den Juden in Anholt galt das "sogenannte Geleit" des Landesherren (hier Fürst zu Salm-Salm). Seit 1730 war ein Betraum in einem Wohnhaus nachweisbar und ab 1831 eine kleine Synagoge in der Niederstrasse, die durch den Landesherren Fürst zu Salm -Salm finanziell unterstützt worden ist. Sie erhielt die für den Gottesdienst benötigen liturgischen Gerätschaften seitens der Fürsten zu Salm-Salm. 1812 waren 12 jüdische Mitbürger in Anholt registriet und 1818 waren es bereits 44 Personen. 1866 waren mit Werth und Isselburg 66 Juden in den drei Orten eingetragen. Sie gehörten zur hebräischen Gemeinde zu Anholt. 1871 waren es dann in Anholt 42 jüdische Mitbrüger. 

Die Juden begruben ihrer Toten auf dem Friedhof an der Gemarkung " Judenberg" in der Bauernschaft Dwarsefeld. Der älteste Grabstein trägt die Jahreszahl 1821. 1932 und 1933 fanden dort die letzten Begräbnisse statt.

Die Anzahl der in Anholt regstrierten Juden ging im Laufe es 19. Jahrhunderts durch Abwanderung zurück. Im 20. Jahrhundert verblieben 3 Familien. Die am längsten verblieben waren die Familien Cussel. Eine Familie betrieb eine Metzgerei am Eiermarkt, die andere einen Viehhandel. Louis Cussel galt als " Anholter Original", der harmlose Spässe liebte und bei den Bauern in der Umgebung hohes Ansehen genoss. Sein Geschäft wurde 1938 zwangsenteignet. Er zog in die benachbarten Niederlande und verstarb eines natürlichen Todes.

 Die Novemberprogome 1938 fanden in Anholt kein Gehör. Die Synagoge blieb unangestastet.  

Sie wurde in den Märztagen 1945 durch Brandbomben zerstört. Durch die geringe Zahl der Juden fanden keine Deportationen statt.  Ein einziger aus Anholt stammende Jude kehrte nach Kriegende nach Deutschland zurück (Wesel) 1950 wurde er Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Oberhausen. 

 Die jüdischen Mitbürger waren vollwertige und geachtete Mitglieder der Anholter Gesellschaft.

Jedoch konnte man in Anholt den Nationalsozialismus nicht aufhalten. Auch hier mussten dessen Gesetze und Regelungen eingehalten werden. So verliess 1939 die letzte jüdische Mitbewohnerin Anholt um ihrer anstehenden Verhaftung zuvor zu kommen und ging in die Niederlande.

Johanna Drecker, Kauffrau und Wirtin,  erinnert sich an Cussel, ein YouTube video absolut sehenswert.

 https://youtu.be/q-0HPDMCo9g

Seit 2005 erinnert ein Bronzerelief des Künstlers Dieter von Levetow am Gebäude der Volksbank (Niederstrasse), der Text unter dem Davidstern lautet :

"An der Niederstrasse in Höhe des Hauses 30 stand von 1831 - 1945 die Synagoge der Jüdischen Gemeinde Anholt. Höre Israel, der Ewige ist unser Gott, der Ewige ist einzig".

5 Moses 6.4         


Quellenangaben:

Anholter Geschichten 1997

Jüdische Leben in Anholt, VILE jüdische Friedhöfe in Deutschland    

www.jüdischen-gemeinden.de

Münsterland "Anholtnummer" 1919  

Internet-Portal "Westfälische Geschichte"      


                            Ulrich Kolks, Berlin Zehlendorf  März 2021              








Schicksalstage im März 1945

Gedenken wir der Toten vom März 1945, die ihr Leben lassen mussten, als Anholt bombardiert wurde. 

Fast jede Anholter Familie war betroffen, entweder durch Tote 

oder Verletzte, oder ein zerbombtes Heim.


Hoffen wir, dass wir niemals solche Tage erleben müssen und uns dieses Grauen nur aus den Erzählungen unserer Eltern und Großeltern nahe gebracht wird.

Anholter Schicksalstage 1945







Spendenaktion erfolgreich abgeschlossen!  

Allen Spendern sagen wir 

recht herzlichen Dank für die finanzielle Unterstützung!



Neue Spendenaktion  auf betterplace

























Erhaltung, Pflege und Gestaltung

Werte Mitglieder, Freunde und Gönner des Heimatvereins Anholt

Bei diesem Spendenaufruf geht es um die Anschaffung 

 - eines elektrischen 3 in 1 Multiflächen Bodenreinigers

-        Metall - und Tafelfolie zur Gestaltung der Info-Wände
Wir möchten den Böden in  unserem  Heimathaus die erforderliche Pflege zukommen lassen, die Zementfliesen sind noch original aus den 40iger Jahren.  Ein elektrischer Bodenreiniger würde uns die Pflege enorm erleichtern.

-         

Am Freitag, 19. März 2021, 13:00 Uhr fällt der Startschuss für die Aktion, bei der die Sparkasse zu allen Einzelspenden (bis zu 100,00 €) nochmal den gleichen Betrag dazu gibt.

Aus 20 Euro werden dann 40 Euro!

Insgesamt stellt die Sparkasse Westmünsterland dafür wundervolle 40.000,00 € zur Verfügung.

 

Die Aktion endet, wenn 40.000,00 € verdoppelt wurden.

 

WICHTIG: Es werden nur Spenden verdoppelt, die auf Gut für das Westmünsterland gespendet werden. Im Aktionszeitraum erscheint der Hinweis auf die Verdoppelung der Spenden auf deiner Projektseite. 
Es gilt das Motto: "Nur solange der Vorrat reicht!

 

 

Um es einfach zu machen, nachfolgenden Button anklicken und Ihr befindet Euch schon auf der richtigen Seite!


Wir wären Euch dankbar, wenn ihr diesen Artikel teilen würdet!

  







 Die ersten Frühlingsboten zeigen sich .......

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Schmuggeltocht 2021

grenzüberschreitende Radwanderung für die ganze Familie

Sonntag, 12. September 2021

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 Die für März vorgesehene - und laut Satzung durchzuführende, 

jährliche Mitgliederversammlung, muss bis auf Weiters leider ausfallen. 

Erst wenn die gesetzlichen Bestimmungen es wieder erlauben, 

dürfen wir eine Mitgliederversammlung durchführen. 




 

Was macht ihr jetzt so, den ganzen Tag über?

 

Ein - und umräumen wird ja irgendwann langweilig!

 

Es sei denn, euch fallen alte Fotos, Briefe, Bildbände usw. dabei in die Hände!
Nicht wegwerfen! Denn ihr haltet ein Stück eurer eigenen Geschichte damit in den Händen.

 

Habt ihr schon einmal einen Gedanken an Familien - bzw. Ahnenforschung verwandt?

 

 

 

 

 

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Seit 2009 hat der Heimatverein Anholt seinen Sitz in Anholt in der Hohen Straße, Hausnummer 10.

 

Lange Zeit betrieb dort die Familie Lange ihre Metzgerei und das dazu gehörigen Ladenlokal in dem die selbst hergestellten Fleisch und Wurstwaren zum Verkauf angeboten wurden. 

 

Der Blick durch das große Schaufenster fiel in den Verkaufsraum mit der großen Theke im Hintergrund.

 

 

 

Im Schaufenster selber bot Metzgermeister Lange seine haltbaren Wurstwaren an, in der Kühltheke lagerte Frischfleisch, verderbliche Wurstwaren und selbstgemachtes Sauerkraut.

 Auch heute erfüllt das alt gediente Schaufenster noch seinen ursprünglichen Zweck. 

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Ihnen Allen ein Frohes Neues Jahr 2021!

Hoffen wir, dass bald wieder Alltag für uns alle einkehren wird, wir uns wieder treffen können.

Auch wenn Vieles nicht mehr sein wird, wie es war - es wird neue Wege und Möglichkeiten geben, 

wieder ein gemeinschaftliches Miteinander zu leben!

Wir blicken zuversichtlich in 2021!

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

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Unser Spendenaufruf war erfolgreich, die gewünschte Summe ist finanziert!

Allen Spendern herzlichen Dank!

 



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